Du bist möchtest gerne ein spannendes Pferdebuch lesen, das nicht völlig wirklichkeitsfremd ist und bei dem du noch etwas lernen kannst? – Dann empfehle ich dir mein Pferdebuch ‚Snowflake: Rettung in letzter Minute‚!

Und darum geht’s:

Was würdest du tun, wenn du das Leben eines Pferdes retten könntest – aber niemand traut es dir zu?

Die 14-jährige Lena hat mit Pferden nichts am Hut, als sie zufällig auf einen Facebook-Post stößt: Snowflake, ein junger Vollblutaraber-Wallach soll getötet werden, falls sich nicht schnell ein neues Zuhause für ihn findet. Lena hat weder Geld noch Reitkenntnisse, aber schon reichlich Probleme mit der Schule und ihren Eltern am Hals. Und dennoch … sie muss Snowflake einfach retten! Alles scheint sich zum Guten zu wenden, als sie einen Stall für den bildhübschen Schimmel findet und auf der gut ausgebildeten Wajana Reitunterricht bekommt. Doch dann erkrankt Wajana an einer Kolik. Lena schwänzt die Schule, um bei ihrem Lehrpferd zu sein. Als  ihr Vater davon erfährt, droht er damit, ihr Snowflake wegzunehmen. Alles wird noch schlimmer, als sich Lena auf eine gefährliche Wette einlässt …

Bekannt aus St. Georg, Reiter & Pferde in Westfalen, Der kleine Georg, Wendy etc.

 

Pferdebuch Leseprobe:

Snowflake zog an einem strahlend schönen Samstag im März bei uns ein. Als der Transporter in die Hofeinfahrt der Petersens einbog, standen die ganze Familie Petersen, meine Mutter und ein paar Mädchen, die ich nicht kannte, zur Begrüßung bereit. Anna hatte sich netterweise bereit erklärt, Snowflake zu bringen, so dass ich keinen Transport arrangieren musste. Mein Herz schlug schneller als ihr Wagen zum Stehen kam und ein dumpfes Poltern aus dem Inneren des Anhängers drang. Das konnte nur von Snowflake kommen.

Anna stieg aus dem Auto und meine Mutter und ich eilten ihr entgegen.

„Hallo Anna. Wie war die Fahrt? Hat alles gut geklappt?

Wir schüttelten uns die Hände und Anna wies auf den Anhänger, auf dem das Pferd mittlerweile regelrecht randalierte.

„An jeder Ampel, an der ich halten musste, hat er dieses Theater gemacht. Lass ihn uns am besten schnell abladen.“

Ich schluckte. Immerhin hatte ich noch nie ein Pferd ‚abgeladen‘ und deswegen keine Ahnung, was ich überhaupt tun sollte. Zum Glück half mir Bauer Petersen. In seiner  besonnenen Art war er zum Anhänger getreten und hatte die kleine Seitentür geöffnet.

„Ich nehme ihn schon. Machst du hinten auf?“, wandte er sich an Anna.

Wie ein eingespieltes Team verschwand Petersen im Inneren des Anhängers, während Anna die rückwärtige Klappe zu Boden ließ und die Stange hinter dem Pferd öffnete. Sekundenbruchteile später bretterte Snowflake rückwärts aus dem Anhänger, so dass Petersen nur knapp hinterherkam. Dann stand Snowflake still wie eine Statue, reckte den Kopf, hob seinen dichten Schweif und stieß ein gellendes Wiehern aus. Seine großen dunklen Augen glitten über den Hof, seine Muskeln zitterten. Die Nüstern weit gebläht, wieherte er ein zweites Mal. Und nun antwortete die Pferde aus dem Stall eines nach dem anderen.

Mir lief eine Gänsehaut den Rücken hinab. Das Gemurmel der anderen vernahm ich nur am Rande, die Menschen verschwanden wie hinter einer Nebelwand. Denn von einer Minute zur nächsten hatte ich nur noch Augen und Ohren für Snowflake. Er war nicht groß. Und doch präsentierte er sich wie ein König. Sein grau-weißes Fell schimmerte in der Sonne.  Er wölbte den Hals und spitzte die langen, schlanken Ohren. Die lange Mähne bauschte sich leicht im Wind. Und als er nun am Führstrick von Petersen zu tänzeln begann, zeigte er, wie leichtfüßig und elegant er sich bewegen konnte.

Petersen lachte. „Na dann, willkommen in deinem neuen Zuhause, mein Wüstensohn.“

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Hier geht’s zur Fortsetzung: Snowflake: Das geheime Tagebuch

Die Autorin:

Ihr Pferd satteln, im Galopp durch den Wald reiten und danach eine spannende Geschichte am Laptop schreiben: so sieht der perfekte Tag für Susanne Kappmeier (alias Susan de Winter) aus. Die Westfälin, deren Eltern Hannoveraner gezüchtet haben, wuchs mit Pferden auf, bildete rund 50 Jungpferde aus, nahm erfolgreich in Dressur und Springen an Turnieren teil und machte ihr Hobby zum Beruf: als Pferdesport-Journalistin und Buchautorin.

Sie war Chefredakteurin eines Pferdemagazins, leitete die Pressestellen auf internationalen Championaten, schrieb als Freelancerin für diverse Reitsportzeitschriften und war Autorin und Mitautorin etlicher Pferdefachbücher beim FN-Verlag, dem BLV-Verlag, dem Schneiderbuchverlag und anderen. Susanne Kappmeier ritt mit Quarter Horses durch die kanadische Wildnis, galoppierte mit Irish Huntern an den menschenleeren Stränden Irlands und unternahm Wanderritte durch die Alpen.  Mit den Snowflake-Büchern möchte sie Kindern und Jugendliche spannende Geschichten bieten, die ganz nebenbei auch noch eine Menge Wissen rund ums Thema Pferd liefern.

Pferdebuch Autorin Susanne Kappmeier